So, Weihnachten, dieses Jahr nicht viel mehr als ein verlängertes Wochenende, ist vorbei und der Blick richtet sich auf das Silvesterwochenende...
Mein Party Tipp für Hannover: Die drei Parties von sceneevents.de. Alle Infos und auch Online-Kartenshop gibt es hier:
Party in Hannover
Kommt mir gut ins neue Jahr
So, da ist sie also, die lang erwartete Konkurrenz zu Facebook. Sie kommt aus dem Hause Google und heißt "Google+" bzw. "GooglePlus".
Dem ersten Schritt des "+1"-Buttons (ich berichtete)(und habe den Button auch auf den wichtigsten Seiten von Hannover-Net.de implementiert) folgt also das große Ganze.
Nun hatte ich das Glück, bereits in der Beta-Phase eine Einladung erhalten zu haben und erste Gehversuche unternehmen zu können. Für ein Fazit ist es aber definitiv zu früh. Erste Eindrücke teile ich aber gern:
An manchen Stellen ist es echt klasse (z.B. die Organisation und Benutzerfreundlichkeit der "Circles"), an anderen Ecken fehlt etwas (z.B. ein analoges Konstruckt zu den Fansites von Facebook für die Unternehmensdarstellung und Kommunikation - ohne ein extra Account anlegen zu müssen) und wieder andere Features werd ich wohl nicht richtig nutzen (z.B. die "Sparks", da fehlt die Zusammenbringung mit dem "Reader"). Letztlich ist "Buzz" noch eine parallel laufende Nummer, die ich in den Stream integriert wohl besser fände...
Aber hey, es ist die Beta Phase. Unternehmensseiten sollen angeblich folgen und den Rest wird man sehen. Derzeit tummeln sich eh die üblichen Verdächtigen dort rum und experimentieren. Bin gespannt, wie es sich entwickeln wird...
Mich findet Ihr übrigens bei Google+ hier: https://profiles.google.com/buetehorn
Samstag, 02. April 2011, eine Gruppe von 6 Menschen trifft sich an der Kröpckeuhr im Herzen Hannovers, besprechen sich kurz, zücken ihre Smartphones. Ein Kanon von "Ping"-Geräuschen ertönt, wie man sie aus U-Boot Filmen kennt. Schließlich wird es still in der Runde, Handys werden in der Mitte der Runde scheinbar zusammengehalten und plötzlich rennt einer weg. Die anderen reden noch zwei Minuten und verschwinden in alle Richtungen, ihrem jeweiligen Handy hinterher, das sie vor sich tragen.
Diese Szene muss auf die Umstehenden recht bizarr wirken. Vor allem, wenn sie einen der Gruppe später an anderer Stelle in der Stadt immer noch seinem Handy nachrennend wieder sehen. Was ist hier los?
Hier treffen sich Neue Medien und die reale Welt, hier wird eine Stadt zum Spielfeld für eine abgewandelte Version des Ravensburger Spieleklassikers "Scotland Yard" und die Gruppe von Menschen, das sind die Spielfiguren. Damit das RealLifeSpielbrett überschaut werden kann, wird eine App auf die Smartphones (iPhone oder Android mit GPS-Modul und Datenflatrate) installiert, die einen Stadtplan nebst den Spielerpositionen anzeigt. Dazu verwendet die App die GPS Ortungsfunktion des Handys.

iPhone Screenshots Mister X mobile
Mister X rennt los und bekommt einen Vorsprung. In den Spieleinstellungen lassen sich die Größe des Spielfeldes (Radius um den Ausgangspunkt) sowie das Zeitintervall zur Anzeige der Position von Mister X einstellen. Dessen aktuellen Aufenthaltsort sehen die Detektive nur alle z.B. zwei Minuten. Das macht den Reiz beim Versuch ihn einzukesseln und zu schnappen aus. Schaffen dies die Verfolger in der eingestellten Zeit nicht, so gewinnt Mister X. Dieser sieht die aktuellen Positionen und Bewegungen seiner Verfolger in Realtime.
Beide Seiten haben zudem einige Gadgets, die, zur richtigen Zeit angewendet, sehr hilfreich sein können: Tarnkappen, Nebelbomben, Schreie etc. Die Detektive können sich sogar per Telefonat und Konferenzschaltung koordinieren (wenn sich alle mit Telefonnummer angemeldet haben).
Nettes Feature zum Schluss: Wenn das Spiel beendet ist, wird der Weg zum Ausgangspunkt und zudem Cafés und Kneipen in der Umgebung angezeigt. Verbesserungsvorschlag: die Spieler (z.B. Mister X) sollten einen Sammelpunkt nach dem Ende selbst festlegen und übermitteln können, da der Startpunkt durchaus recht weit entfernt sein kann.
Die App wird vom Hersteller als „Forschungsprototyp” bezeichnet. Dennoch haben wir keine Abstürze erlebt. Nur manchmal zickte die GPS-Ortung, was gerade beim Spielstart etwas störend war, aber dafür kann die App wohl nichts.
Nach dem Spiel bekommen die Mitspieler eine Mail mit einem Link zu einer kml-Datei, die sich mit Google Earth anzeigen lässt. Dort sind alle Wege der Mitspieler noch einmal genau betrachtbar und besprechbar. Sehr schön (vgl. Bild).

Der Jagdverlauf nach Mister X
Die App ist kostenlos, das Wetter war super, die Runde klasse. René G., unser "Socialhub" (die Wortkreation des Tages), hat den Spieltag initiiert und Mitspieler organisiert. Wir haben zwei Spiele gespielt und den Tag mit einem spontanen Grillen beendet. Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Termin, den wir stilecht per Facebook Gruppe synchronisieren.
Auch wissen wir nun, dass einige Regeln aufgestellt werden müssen: GPS versagt in Räumen, daher darf man nicht in Gebäude, zudem wäre es im Kaufhaus nicht möglich, die Etage auszumachen. Außerdem muss die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern etc. abgesprochen werden (Mister X hat uns durch eine kurze Fahrt mit der Stadtbahn ganz schön irritiert und gescheucht).
Einzig die Akkuleistung der Smartphones hat den Spieltrieb gebändigt. Wenn man eine Stunde mit aktivierter Ortung und leuchtendem Screen unterwegs ist, neigt sich der Akku dem Ende entgegen. Ach ja, einen Effekt hat das Spiel noch: man ist im Freien und läuft viele, viele, viele, sehr viele Meter, echt sportlich.
Auch Varianten mit Autos oder mit dem Rad wurden schon andiskutiert.
Auf jeden Fall werden wir Mister X noch häufiger jagen...
Auf vielen Websites findet man diese praktischen kleinen Buttons, um den Inhalt an seine Follower zu twittern oder mit seinen (Facebook-) Freunden zu sharen oder zu liken oder oder oder. Suchkrake Google ist höchstens als Social Bookmark Button im Button-Reigen der großen Sozialen Medien zu finden.
Es war klar, dass Google irgendeine Reaktion auf "I like" und "tweet" folgen lassen musste. Dass es allerdings so lange dauert, hätte ich nicht gedacht: Gestern stellte Google seine Bestrebungen im Lab vor. Bei YouTube gibt es zudem ein anschauliches Video zu "+1".
Bei Funktion und Features gibt es bestimmt noch Raum nach oben. Aber es ist ja auch erst im Lab. Bin gespannt, wie sich "+1" dann marktreif präsentiert. Derzeit muss man bei Google eingeloggt sein, um "+1" richtig zu nutzen. Aber wer loggt sich bei Google ein, wenn er doch nur mal schnell was suchen will? Ohne Nachbesserung wird "+1" meines Erachtens ein Schattendasein fristen, ähnlich wie Google Buzz.
Den Namen find ich übrigens echt gelungen. Auch, weil ich es oft so unpassend finde, die virtuellen Kontakte gleich als "Freunde" zu bezeichnen. Ich differenziere im echten Leben dann doch ein wenig zwischen Bekannten und Freunden. "+1" halte ich für wertfrei und passend.
Bin gespannt...
Im Restaurant 11a am Küchengarten hatte ich dieses Jahr meinen Spargel-Einstand.
Jetzt muss man nicht mehr auf Importware zurückgreifen. Die ersten Stangen werden unter Folie gezogen und teilweise bereits im März geerntet. Der neueste Clou ist sogar eine Art Fußbodenheizung fürs Feld (z.B. hier bei Berlin) und damit noch frühere Erntetermine.
Die ersten Stangen sind meist recht teuer. Zur erschwinglichen Massenware wird er (in Abhängigkeit vom Wetter variierend) ab Ende April.
Letzter Tag zum Spargelstechen ist traditionell der Johannistag (24. Juni).
Ich mag Spargel am liebsten klassisch mit frischen Kartoffeln, zerlassener Butter und Schinken oder Schnitzel. Mjam.
Damit die Spargelzeit kulinarisch nicht zu eintönig wird, gibts viele Rezepte zum Ausprobieren im Web, z.B. auf Chefkoch.de
Jetzt fängt das Jahr an, Spaß zu machen.
Die Uhr ist auf Sommerzeit umgestellt (seit Sonntag), Anfang April beginnt der Aufbau meines Lieblings-Beachclubs Schöne Aussichten 360° (SummerLounge Website, Beachclub auf Facebook) und dann noch Beginn der Spargelzeit.
Der Frühling ist da...