FunMade.de Just kidding – Hannover

24Jun/120

Kochportal gelauncht

Aus Spaß am Kochen mit Freunden kam die Idee, einfach mal eine Art Online-Rezeptbuch an den Start zu bringen. Nach Namensfindung, Logoentwurf, Layoutgestaltung, Technikauswahl und -implementierung sowie ersten Testbeiträgen ist es jetzt soweit: Meine Rezeptsammlung Cooking-Fun.de ist online und wird sukzessive gefüllt werden. Und zwar von Freunden für Freunde. Ich hoffe, dass Rezeptesuchen von im Freundeskreis gekochten Gerichten bald nicht mehr nötig sein wird.

20120624-230112.jpg

4Jun/120

Adieu Schmorl & von Seefeld

Das einzig sichere ist der Wandel:

Nach Magis, Brinkmann oder der Passerelle verschwindet nun auch Schmorl & von Seefeld. Dass Hugendubel den Laden übernommen hat, ist ja schon ein Weilchen her, nun wurde aber auch still und leise die Umbenennung vollzogen...

Find ich das jetzt gut?

27Dez/110

Alle Jahre wieder

So, Weihnachten, dieses Jahr nicht viel mehr als ein verlängertes Wochenende, ist vorbei und der Blick richtet sich auf das Silvesterwochenende...

Mein Party Tipp für Hannover: Die drei Parties von sceneevents.de. Alle Infos und auch Online-Kartenshop gibt es hier:

Party in Hannover

 

Kommt mir gut ins neue Jahr 🙂

3Apr/110

Flucht durch Hannover (Mister X in RealLife)

Samstag, 02. April 2011, eine Gruppe von 6 Menschen trifft sich an der Kröpckeuhr im Herzen Hannovers, besprechen sich kurz, zücken ihre Smartphones. Ein Kanon von "Ping"-Geräuschen ertönt, wie man sie aus U-Boot Filmen kennt. Schließlich wird es still in der Runde, Handys werden in der Mitte der Runde scheinbar zusammengehalten und plötzlich rennt einer weg. Die anderen reden noch zwei Minuten und verschwinden in alle Richtungen, ihrem jeweiligen Handy hinterher, das sie vor sich tragen.
Diese Szene muss auf die Umstehenden recht bizarr wirken. Vor allem, wenn sie einen der Gruppe später an anderer Stelle in der Stadt immer noch seinem Handy nachrennend wieder sehen. Was ist hier los?

Hier treffen sich Neue Medien und die reale Welt, hier wird eine Stadt zum Spielfeld für eine abgewandelte Version des Ravensburger Spieleklassikers "Scotland Yard" und die Gruppe von Menschen, das sind die Spielfiguren. Damit das RealLifeSpielbrett überschaut werden kann, wird eine App auf die Smartphones (iPhone oder Android mit GPS-Modul und Datenflatrate) installiert, die einen Stadtplan nebst den Spielerpositionen anzeigt. Dazu verwendet die App die GPS Ortungsfunktion des Handys.

iPhone Screenshots Mister X mobile

iPhone Screenshots Mister X mobile

Mister X rennt los und bekommt einen Vorsprung. In den Spieleinstellungen lassen sich die Größe des Spielfeldes (Radius um den Ausgangspunkt) sowie das Zeitintervall zur Anzeige der Position von Mister X einstellen. Dessen aktuellen Aufenthaltsort sehen die Detektive nur alle z.B. zwei Minuten. Das macht den Reiz beim Versuch ihn einzukesseln und zu schnappen aus. Schaffen dies die Verfolger in der eingestellten Zeit nicht, so gewinnt Mister X. Dieser sieht die aktuellen Positionen und Bewegungen seiner Verfolger in Realtime.

Beide Seiten haben zudem einige Gadgets, die, zur richtigen Zeit angewendet, sehr hilfreich sein können: Tarnkappen, Nebelbomben, Schreie etc. Die Detektive können sich sogar per Telefonat und Konferenzschaltung koordinieren (wenn sich alle mit Telefonnummer angemeldet haben).

Nettes Feature zum Schluss: Wenn das Spiel beendet ist, wird der Weg zum Ausgangspunkt und zudem Cafés und Kneipen in der Umgebung angezeigt. Verbesserungsvorschlag: die Spieler (z.B. Mister X) sollten einen Sammelpunkt nach dem Ende selbst festlegen und übermitteln können, da der Startpunkt durchaus recht weit entfernt sein kann.
Die App wird vom Hersteller als „Forschungsprototyp” bezeichnet. Dennoch haben wir keine Abstürze erlebt. Nur manchmal zickte die GPS-Ortung, was gerade beim Spielstart etwas störend war, aber dafür kann die App wohl nichts.

Nach dem Spiel bekommen die Mitspieler eine Mail mit einem Link zu einer kml-Datei, die sich mit Google Earth anzeigen lässt. Dort sind alle Wege der Mitspieler noch einmal genau betrachtbar und besprechbar. Sehr schön (vgl. Bild).

Die Jagt nach Mister X

Der Jagdverlauf nach Mister X

Die App ist kostenlos, das Wetter war super, die Runde klasse. René G., unser "Socialhub" (die Wortkreation des Tages), hat den Spieltag initiiert und Mitspieler organisiert. Wir haben zwei Spiele gespielt und den Tag mit einem spontanen Grillen beendet. Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Termin, den wir stilecht per Facebook Gruppe synchronisieren.
Auch wissen wir nun, dass einige Regeln aufgestellt werden müssen: GPS versagt in Räumen, daher darf man nicht in Gebäude, zudem wäre es im Kaufhaus nicht möglich, die Etage auszumachen. Außerdem muss die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern etc. abgesprochen werden (Mister X hat uns durch eine kurze Fahrt mit der Stadtbahn ganz schön irritiert und gescheucht).

Einzig die Akkuleistung der Smartphones hat den Spieltrieb gebändigt. Wenn man eine Stunde mit aktivierter Ortung und leuchtendem Screen unterwegs ist, neigt sich der Akku dem Ende entgegen. Ach ja, einen Effekt hat das Spiel noch: man ist im Freien und läuft viele, viele, viele, sehr viele Meter, echt sportlich.
Auch Varianten mit Autos oder mit dem Rad wurden schon andiskutiert.

Auf jeden Fall werden wir Mister X noch häufiger jagen...

30Mrz/110

Es gibt ihn schon, den ersten Spargel

Im Restaurant 11a am Küchengarten hatte ich dieses Jahr meinen Spargel-Einstand.
Jetzt muss man nicht mehr auf Importware zurückgreifen. Die ersten Stangen werden unter Folie gezogen und teilweise bereits im März geerntet. Der neueste Clou ist sogar eine Art Fußbodenheizung fürs Feld (z.B. hier bei Berlin) und damit noch frühere Erntetermine.
Die ersten Stangen sind meist recht teuer. Zur erschwinglichen Massenware wird er (in Abhängigkeit vom Wetter variierend) ab Ende April.
Letzter Tag zum Spargelstechen ist traditionell der Johannistag (24. Juni).

Ich mag Spargel am liebsten klassisch mit frischen Kartoffeln, zerlassener Butter und Schinken oder Schnitzel. Mjam.

Damit die Spargelzeit kulinarisch nicht zu eintönig wird, gibts viele Rezepte zum Ausprobieren im Web, z.B. auf Chefkoch.de

Jetzt fängt das Jahr an, Spaß zu machen.
Die Uhr ist auf Sommerzeit umgestellt (seit Sonntag), Anfang April beginnt der Aufbau meines Lieblings-Beachclubs Schöne Aussichten 360° (SummerLounge Website, Beachclub auf Facebook) und dann noch Beginn der Spargelzeit.

Der Frühling ist da...

7Mrz/110

Das war die CeBIT 2011

Man mag über die CeBIT denken, was man will, mir gefällt sie.

Bereits letztes Jahr habe ich mich über subjektive Auffälligkeiten ausgelassen, nach denen der Höhenflug der Messe ein wenig vergangen scheint. Nachdem mir im Vorfeld der diesjährigen CeBIT bereits tausende von Freitickets an allen Ecken und Enden offeriert wurden, hatte ich Zweifel um die Qualität der Ausstellung. Es wirkte auf mich (rein subjektiv!), als versuche man verzweifelt Besucher aufs Gelände zu bekommen.

Nach einigem Überlegen hab ich mich dennoch zum Besuch der CeBIT 2011 entschieden. Mein Fazit: Der Besuch hat sich gelohnt. Man nimmt eine Menge Ideen, Impressionen und Kontakte mit. Während die großen Stände beeindruckten und mit Stars und Aktionen aufwarteten (Bei Vodafone fuhr z.B. Michael Schumacher im Mercedes SLR an mir vorbei, bei Telekom stand die Scherzinger auf der Bühne etc.), waren es aber doch die Mittelstands-Gemeinschaftstände, die ich besonders reizvoll fand. Insbesondere bei Webciety gab es ein super Programm und interessante Gesprächsrunden. Ich wäre gern auch öfter dort gewesen.

Erwähnenswert ist vielleicht auch noch die Impression der Parallelwelten zwischen Hallen 4 und 23:
In Halle 4 hatte die Deutsche Telekom ihren beeindruckenden Stand. Dort wuselten jungdynamische Verkäufer und stylische Promotorinnen in T-Mangenta über den Hochglanzboden. Ich wechselte dann auf die andere Seite der Messe, in Halle 23. Dort "spielten" (es ist aber tatsächlich eSport) zumeist eher jugendliche Besucher, im subjektiven Mittel eher Typ Antiheld anmutend, in Scharen War- oder Starcraft sowie ein Egoshooter-Masters (man verzeihe mir meine unpräzisen Angaben, es ist nicht so ganz mein Genre). Schon zwei sehr unterschiedliche Menschentypen (völlig wertungsfrei!).

Letztlich fällt der Abschlussbericht der CeBIT 2011 sehr positiv aus und verheißt Gutes für 2012. Inwieweit hohe Kontingente an Freikarten ihr übriges dazu getan haben soll einfach mal egal sein, denn wer sich in der Branche bewegt, dem kann man einen Besuch nur empfehlen.

Zwei Dinge fand ich persönlich schade:
1) Steve Jobs hätte sein iPad2 auch gerne auf der CeBIT statt im fernen Amerika präsentieren dürfen, wenn die Keynote schon terminlich auf den CeBIT-Eröffnungstag fällt.
2) Das Wort "Cloud" kann ich nicht mehr sehen, fand es sich doch auf nahezu jedem Stand und Slogan wieder. Aber es ist eben DER aktuelle Trend.

Bin gespannt auf den Trend 2012...