FunMade.de Just kidding – Hannover

11Mrz/100

Eis oder kein Eis, das ist hier die Frage…

Offensichtlich kann sich die Natur noch nicht so ganz entscheiden.

Halb Eis, halb Wasser

Gesehen am 11.03.10 hinterm Pavillon, Hannover

Der Teich hinter dem Pavillon hat sich für alle Eventualitäten gerüstet:

Auf einer Hälfte ist eine Eisschicht, in der anderen baden die Vögel.

10Mrz/109

Hannover, voll dabei

Viele schöne Dinge passieren in diesen Tagen und auffallend oft hört man damit assoziiert das (W)örtchen Hannover.

Einige Beispiele, die mir spontan einfallen: Hannover ist im „Unser Star für Oslo“ Finale (unter den letzten Kandidaten waren sogar noch mehr aus der Region), Hannover 96 hat die Niederlagenserie gebrochen (Spielbericht) und der Klassenerhalt scheint wieder in greifbare Nähe gekommen zu sein, die Scorpions sind auf einem Play-Off Platz (Spielbericht) und auch bei „Germany’s Next Topmodel“ ist Hannover vertreten. Bleibt die Frage: Kommt Schumi nicht vielleicht auch aus Hannover?

Aber im Ernst, Hannover selbst scheint das zu spüren und rüstet sich für den Chic der nächsten Jahre. Diskussionen müssen noch klären, ob die Raschplatzhochstraße weichen muss, die Leineinsel wieder auflebt, der U-Bahn ein weiterer Tunnel gegönnt oder der Landtag abgerissen wird. Viel ist in Bewegung und wir dürfen gespannt sein, wie sich Hannover 2020 (HAZ Dossier) präsentieren wird.

Für die nähere Zukunft wünsche ich mir jedoch zunächst Schnee und Eis hinfort und hoffe auf mehr Grade auf der Skala. Die Herrenhäuser Gärten werben bereits mit blühenden Frühlingsvorboten und der Fahrstuhl auf die Rathauskuppel ist auch wieder geöffnet. Wenn schließlich auch wieder der zentrale BeachClub Schöne Aussichten 360° auf dem obersten Parkdeck der Röselerstraße seine Tore öffnet, beginnt damit für mich persönlich der Sommer: Mit den Füßen im Sand und einem kühlen Getränk in der Hand.

Mir gefällt es in Hannover!

25Feb/100

CeBIT 2010 in Hannover: moderater Ausnahmezustand

Nächste Woche ist es endlich wieder soweit: die CeBIT (übrigens ist der Name die Abkürzung für „Centrum der Büro- und Informationstechnik“) öffnet in Hannover der IT Welt sowie den Nerds und Geeks ihre Tore und präsentiert weltbewegende sowie neue Dinge und Dienstleistungen auf Ständen, in Konferenzen und Meetings sowie beim zwanglosen ComeTogether in den Abendstunden. Leitmesse, Wegweiser, Publikumsmagnet...?

Die Erfolgsgeschichte der CeBIT (vgl. www.cebit.de) ist steil nach oben gerichtet. Als in der Goldgräberphase des Mobilfunk die Messe zu platzen drohte, wurde sie Mitte der 90er "reprofessionalisiert": die Besucherpreise wurden auf Fachbesucherniveau gesteigert und der Home-Ableger für die Privatbesucher..., na ja, der floppte. Praktischerweise sind die Preise auf ihrem neuen Niveau geblieben. In Zeiten sinkender Besucherzahlen (etwas, das man statistisch nicht gern sieht, hängt davon doch letztlich der wirtschaftliche Erfolg ab) werden Freikarten wie warme Semmeln verteilt. Veranstalter erhalten (so hab ich es mehrfach mitbekommen) großzügige Kontingente an Freikarten zur Verteilung gestellt (Anreiz für Aussteller und Besucher). Gleichzeitig beginnen die Aussteller zu sparen: Die großen Teasershows mit den Größen des Entertainment sind rar geworden, die Fläche und der architektonische Anspruch der Stände nimmt ab und manches Unternehmen bleibt ganz fern. Die CeBIT auf dem Weg in die zweite Liga?

Im Zeitalter des Internet gewinnt eine Messe nach meinem Empfinden in erster Linie durch das haptische Element an Interesse, d.h. ich kann dort mal ein Produkt in die Hand nehmen, ansehen und bedienen. Wirklich neu ist dagegen kaum noch etwas. Die Großen präsentieren ihre Produkte zeitnah auf eigenen, medienwirksamen Shows. Zum Beispiel präsentiert Apple sein iPad ja auch nicht auf der CeBIT. Und die Information und der direkte Kontakt? Meines Erachtens lassen sich die meisten Fragen ohne den Stress eines übervollen Messestandes per Mail, Conferencing, Forum, Tutorials etc. schneller und direkter beantworten. Dennoch, Fachbesucher kommen auf ihre Kosten, schließlich planen sie ihre Termine im Vorfeld, Geschäfte werden gemacht, Gespräche geführt, Impressionen und Ideen gesammelt. Nerds und Geeks werden gebauchpinselt, Endkunden bekommen Werbegeschenke, die Marketingabteilungen sind in ihrem Element. Auch die Personalabteilungen kommen bei Bewerbungsgesprächen und Recruitingmaßnahmen „ganz nebenbei“ auf ihre Kosten. Viele Unternehmensbereiche neben dem eigentlichen Produkt werden auf einer Messe erfolgreich berücksichtigt.

Noch vor drei bis vier Jahren war für Hannoveraner die Stadt während der CeBIT Sperrgebiet. Straßen und Restaurants waren übervoll und in Clubs und Discos war Ausnahmezustand. Im letzten Jahr war ich am Messemontag spontan mit Freunden essen gegangen und wir hatten freie Auswahl bei den Tischen und in den sonst so vollen Clubs war es überschaubar.

Die CeBIT scheint etwas ruhiger geworden zu sein und über ein Freiticket hat sich wohl auch noch niemand geärgert. Wenn man dann noch nach einigen guten Gesprächen und Geschäftsabschlüssen gemütlich essen und eventuell auch tanzen gehen kann, so ist das doch eher positiv zu bewerten.

Sehen wir mal, was Hannover dieses Jahr erwartet. Ich werde die CeBIT auf jeden Fall besuchen. Ich freue mich darauf und ich denke, es wird spannend.

25Feb/101

Raschplatz nimmt wieder Form an

So langsam nimmt der Raschplatz hinter dem Bahnhof wieder Gestalt an. Das gute alte Kino ist seit knapp einer Woche wieder eröffnet und unten ist "Mac Geiz" zu erkennen ( okay, das braucht keiner ). Fehlt "nur noch" der Rest...

Kino und Baggi

19Feb/100

GardenLounge …

...die exklusive Eventserie in Hannovers wunderschönen Neuen Rathaus, genauer gesagt in der historischen Kulisse am Südeingang, im Gartensaal.
Dieses Wochenende ist es wieder soweit, der erste Termin des Jahres, sogar des Jahrzehnts und ich freu mich.

Die zur GardenLounge illuminierte Rathaus-Südseite

Die zur GardenLounge illuminierte Rathaus-Südseite (c) JB

Das stilvolle Ambiente des Gartensaals sowie die heiß begehrten Membercards haben die Partyreihe als Pflichttermin und Treffpunkt etabliert. Seit der Eröffnungsparty dieser Eventreihe im Oktober 2002 war ich auf fast jeder GardenLounge und hatte immer extrem viel Spaß. Die Gäste respektieren den Dresscode (très chic), sind dabei aber auch nicht abgehoben. Der Eintritt liegt zwischen 8 und 12 Euro (mit/ohne Membercard), die Getränkepreise sind nicht abgehoben. Es gibt Ruhezonen für Gespräche und für die Raucher wird auch gesorgt. Das Lichtkonzept kommt immer wieder mit neuen Nuancen daher, die den Grundcharakter nicht verändern aber dennoch neue Impulse setzen und für Abwechslung sorgen. Fingerfood sowie Begrüßungsdrink gehören zum guten Ton. Apropos Ton: An den Turntables mixen Hannovers beste DJs und zu besonderen Anlässen rocken auch Liveacts die GardenLounge, besonders hervorzuheben: Cosmo Klein. Und immer wieder zur warmen Jahreszeit wird es noch besser, wenn die Terrasse zur bezaubernden "Sommernachtsterrasse" wird und für mehr Platz und tolle Sommernächte sorgt. Hier einen netten Abend zu erleben, ist quasi garantiert.

Termine 2010

[20.02.10], [27.03.10], [30.04.10], [19.06.10], [17.07.10], [04.09.10], [02.10.10], [13.11.10], [25.12.10]

Termine 2011

[12.02.11], [26.03.11], [30.04.11], [25.06.11], [23.07.11], [27.08.11], [01.10.11], [12.11.11], [25.12.11]

Weitere Informationen

11Feb/101

Leise rieselt der Schnee

Ja ist es nicht schön? Diese weiße Pracht. Und ich dachte ja schon, der Schneefall wäre vorbei. Gerade kam so schön der ganze Silvesterdreck aus den Eisbergen am Straßenrand (wo einst Fahrradwege waren) wieder zum Vorschein und färbte das Drecksgrau noch grauer. Die Natur muss das wohl gesehen haben und stand dann vor der gleichen Entscheidung wie der Mensch beim Aufräumen "Wischen oder unter'n Teppich?" und hat sich dafür entschieden, das Elend unter einer neuen Schicht wunderschön weißen Pulverschnees zu verhüllen. Okay, optische Makulatur ist kurzfristig gelungen. Aber hat Mutter Natur da nicht zwei Dinge vergessen? Erstens hätte sie nicht selber 'wischen' müssen, das wäre mal geschmeidig unser Job gewesen und zweitens liegen jetzt überall Menschen mit gebrochenen Knochen herum, die die kleinen, gemeinen Eisinseln nicht mehr sehen, wohl aber zu spüren bekommen.
Und die Moral von der Geschichte: Na ja, ich lerne von der Natur und nehme aus diesem Winter für mich mit, nichts unter den Teppich zu kehren.